DRITTES GESPRÄCH
AM 15. JUNI 2021 UM 11 – 13 UHR

Gemeinsam einsam

Wie verändert die Corona-Pandemie unser Zusammenleben?

Das Corona-Virus hat uns in den letzten Monaten hinter unsere Computer verbannt. Ein normales Sozialleben ist für viele ausgefallen, auch haben wir kaum neue Menschen kennengelernt – weil Orte für Begegnungen im öffentlichen Raum fehlen. Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass unsere Gesellschaft viel solidarischer ist, als wir vor der Pandemie dachten: Völlig fremde Menschen helfen und unterstützen einander, Nachbarschaften wachsen enger zusammen und unser Gemeinschaftsgefühl ist stärker geworden, zumindest teilweise. Denn es gibt auch Schattenseiten: Mit „Hygiene“-Demonstrationen und Hasskampagnen im Netz macht eine laute Minderheit auf rücksichtslose Art ihrem Frust über die Situation Luft.

In welche Richtung wollen wir gemeinsam gehen?

Wie werden diese neuen Erfahrungen uns individuell und gemeinschaftlich prägen? Wird sich nach der Pandemie ein neues, solidarischeres Miteinander einstellen? Oder werden wir durch die soziale Isolation zu misstrauischen Einzelgänger/-innen? Teile Deine Gedanken und Eindrücke zur Zukunft unserer Gesellschaft bei unserem dritten Gespräch zu Veranstaltungsreihe „Zukunft in Sicht“! 

Lust auf mehr Hintergrundinformationen?
Hier findest Du ein kurzes Thesenpapier zum Thema.
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Alone in a crowd ... image was intentionally softened and colors muted to all but the alone person Bild-Nr. 157282180 © Getty Images/iStockphoto/spfoto

GESPRÄCHSPARTNER

Harald Welzer

Prof. Dr. Harald Welzer ist Soziologe und Sozialpsychologe, Mitbegründer und Direktor von „FUTURZWEI. Stiftung Zukunfts­fähigkeit“, ständiger Gastprofessor für Sozialpsychologie an der Universität Sankt Gallen und leitet das Norbert-Elias-Center for Transformation Design an der Europa Universität Flensburg. Er hat zahlreiche Bücher zu gesellschaftspolitischen Fragen und zur Nachhaltigkeit geschrieben, welche in 22 Sprachen erschienen sind.

Harald Welze

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GESPRÄCHSPARTNER

Youssef Adlah

Youssef Adlah begann bereits im alter von zwölf Jahren mit der Dichtkunst. Mit 17 stand er das erstemal auf einer Bühne und im Jahre 2011 gründete er den Kunstförderverein i,Slam e.V. mit dem Fokus auf gesellschaftskritische Kunst. Nach acht Jahren der Förderung von marganalisierten Gruppen im künstlerischen Bereich zog er sich zurück um für die kommende Generation Platz zu schaffen. Er veröffentlichte bereits mehrere Werke in Verschiedenen Büchern unter anderem zu gesellschaftskritischen Themen und zum Thema Selbsterkenntnis.

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GESPRÄCHSPARTNER

Ina Remmers

Ina Remmers gründete 2015 gemeinsam mit Christian Vollmann, Till Behnke und drei weiteren Mitstreitern die Nachbarschaftsplattform nebenan.de. Seit 2019 ist sie neben Till Behnke Teil der Geschäftsführung. Ihre Karriere begann Ina Remmers in Kreativ- und Designagenturen – sie war viele Jahre als selbstständige Markenberaterin und Kommunikationsstrategin tätig. Vor nebenan.de gründete sie 2003 gemeinsam mit Claudia Kotter und ihren Freunden den gemeinnützigen Verein Junge Helden.

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